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Felgenreiniger nur mehr gegen Ausweis

Einträge vom September 2009

Alles im Griff…

leonope am 22. September 2009 · 12 Kommentare

Sie haben mich wieder. Eingeholt. Umarmt. Gefesselt. Every once in a while they´re coming back, capturing me and appropriating my soul, appropriating my body, appropriating … ME! Unaufhaltsam. Ohne Gnade. Einfach so.

Es ist müssig die Schuld zu suchen, steht sie doch vor mir auf dem Tisch. Its name is Malbec. Was früher im Bordeaux für adelige Genüsse sorgte, musste dem vermehrten Frost, dem wir heute auf vielfältige Weise ausgesetzt sind, weichen. Argentinien zeigte Erbarmen und nahm sich seiner an. Welch Glück. Für die Welt. Und für mich.

Nun sitze ich hier, mit einem Glas voll dieses erhabenen Tropfens in meinem Glas, verzückt von seiner fast violetten Färbung, seinem Tannin das mich immer mehr in Beschlag nimmt und seinem Geschmack, der meinen Gaumen nicht mehr verlassen will. Und ich höre Calexios „Hit the ground running“. Zum viertausendsechshundertundfünzehnten Male. I´m flying. Not hitting the ground any longer. Detached from any profane things life has to offer. Just feeling the essence. Ungefiltert. Gnadenlos. In mir.

Es ist nur eine kleine „Nebenerscheinung“ zu meiner Abstinenz hier. Ich arbeite viel, habe unzählige Dinge „auf die Reihe zu kriegen“ und sehne mich nach meinem gewohnten Leben „off the beaten path“.

Dazu bedarf es jedoch dieser Exzesse. Die mich aus dem realen Leben reissen. Mich in die tiefsten Tiefen meiner Seele führen und mich … einfach alles „normale“ vergessen lassen. Malbec war … und ist … mir dabei nach wie vor ein perfekter und stets treuer Begleiter. Klimawandel in der Önologie. Ich passe mich an. Und reise der Traube hinterher. Wenn es sein muss bis nach Argentinien.

Was ich damit sagen will? Eigentlich gar nichts. Ich wollte mich nur wieder einmal „melden“. Und weil die Stimmung passte. Malbec is guiding me. To … no idea where to… ich liebe einfach den Geschmack der Traube. Und das was sie mit mir macht.

Um ein weing Einblick in das zu bekommen was mich treibt, gibt es hier die „message“. Verstehe wer was immer er auch will. Ich tu es. So oder so. It´s me. In the one way or another …

love the run but not the race
all alone in a silent way
world drifts in and the world’s a stranger

in a light, eclipsed and alienated
in a time, occupied and invaded
can’t tell what’s right, better hit the ground running

in the hills where the tall weed grows
hands are tied and won’t let go
can’t escape this place without leaving the world behind

in a light, ashamed and humiliated
in a time, sacrificed for the sake of trade
the soul is bent, feels the weight of truth
falling through
left behind, no choice but to run to the mountains
where no poppies grow, you have to hit the ground running

in a light, paralyzed and spirits fading
out of time, must decide to fall or run
into the eye, of the storm no sign or omen
make it right, or fall to the other side
where fields are burning
from the day you’re born
you’ll always hit the ground running

At the end … nur selber hören ist besser. Hier gibt´s den Clip dazu.

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