Leonope - was wäre...

Felgenreiniger nur mehr gegen Ausweis

Omis haben grosse Herzen

leonope am 2. Februar 2009 · 14 Kommentare

Was wäre, wenn sich dein verhasster Stiefbruder bei deiner kranken Oma einschleimen würde, um auch im Testament bedacht zu werden?

Würdest Du ihn mal zur Rede stellen und ihm sagen, dass er abhau´n soll weil er sich sonst auch nie gekümmert hat um deine Oma, oder würdest Du zu einem Anwalt gehen und versuchen, sie vor diesem fiesen Schleimer zu beschützen? Würdest Du mit deiner Oma reden und versuchen ihr zu sagen, dass es diesem Schleimer nur um ihre Kohle geht, oder würdest Du sogar ´nen Vormund in Erwägung ziehen, um ihr Vermögen abzusichern? Würdest Du den Kerl der sich zwanzig Jahre lang nicht blicken liess zum Teufel jagen, oder würdest Du still zuseh´n wie er versucht, sich einen Teil des Kuchens zu „erschleichen“? Was wenn sich bald herausstellt, dass er „Granny“ voll um seinen Finger wickelt und sie bereit ist ihren Nachlass neu zu regeln und was, wenn Du damit um vieles umfällst, obwohl Du dich die letzten Jahre rührend um die alte Frau gekümmert hast?

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bis jetzt 14 Antworten ↓

  • 1 p. am 2. Februar 2009 um 00:11

    Ich schalte ihn vorher aus. *mobiltelefonzückt*

  • 2 NRj_66 am 2. Februar 2009 um 00:23

    Hmh. Ich kenne Drogensüchtige, die mir gesagt haben, das Sie unter anderem süchtig geworden sind, weil Sie soetwas nicht mehr ertragen konnten. Und auch nicht, das die Verwandten nach dem Tod auf einmal ganz schnell Zeit hatten, um im Altenheim aufzutauchen, vorher nie.

    Soll Sie ihn im Testament bedenken, Glück wird es ihm nicht schenken, würde ich mir wünschen und hoffen, das dieser Wunsch in Erfüllung geht.
    Wenn ich allerdings jmd. hasse, dann bin ich auch nicht viel besser, als wei ein Egoist.
    Dies schreibe ich, obwohl ich auch ein Hasserfüllter Mensch bin. Weiß aber nicht, ob ich die Täter oder die Gesetzesmacher hassen soll, weil ich den Spruch kenne :
    Gelegenheit macht Diebe.

  • 3 Rufus am 2. Februar 2009 um 09:11

    Keine Ahnung, was meine Verwandten meiner Erbtante schon Alles über mich erzählt haben, aber ich bekomme immer noch was ab, vermute ich … ach ja, und was ich ihr schon über die anderen erzählt habe, steht hier ja nicht zur Diskussion :mrgreen:

  • 4 leonope am 2. Februar 2009 um 09:50

    @p…erschlägst Du ihn denn damit? :)

    @NRj…Chancen muss man nützen :)

    @Rufus…hier bleibt alles geheim, keine Sorge 😉

  • 5 Cellulanus am 2. Februar 2009 um 10:32

    Schon mal dran gedacht, dass er vielleicht einfach was gut machen will, weil er selbst gemerkt hat, dass er den Kontakt zu seiner Oma vernachlässigt hat?

  • 6 me. am 2. Februar 2009 um 14:20

    cellanus – eher unwahrscheinlich, fuerchte ich… der typ ist mir sehr unsympathisch. wird zerfleischt. 😀

  • 7 leonope am 2. Februar 2009 um 14:30

    @Cellulanus…ist wohl eine mehr als billige und unglaubwürdige Ausrede. Aber was macht man nicht alles fürs Geld.

    @me…seh ich auch so. Ab in die Tonne mit ihm :)

  • 8 Cellulanus am 3. Februar 2009 um 11:15

    Wollt Ihr Euch hier nur gegenseitig in einer sehr einseitigen Sichtweise bestärken oder auch über verschiedene Ansatzpunkte nachdenken?

  • 9 leonope am 3. Februar 2009 um 11:20

    @Cellulanus…hier „bestärkt“ sich niemand. Aber wenn sich jemand genau dann mit „Erkenntnis“ gesegnet einfindet wenn es darum geht Geld „abzustauben“, dann muss man nicht übermässig intelligent sein um daraus Schlüsse ziehen zu können. OHNE ihm das Recht auf Erkenntnis abzusprechen. Aber dann soll er auf die Kohle verzichten und nicht versuchen sich dadurch auch noch zu bereichern. Er kann ja eine bewegende Grabrede auch halten 😉

  • 10 NRj_66 am 3. Februar 2009 um 11:58

    @Cellulanus #8
    Doch ich mache sowas ständig. Kann tatsächlich Zufall sein und die „Ausnahme bestätigt die Regel“.
    @leonope #9
    Leonope, jetzt verlangst du aber ein bißchen viel von einem normal sterblichen Humanoiden.

  • 11 Judy am 3. Februar 2009 um 14:09

    Im Verwandtenkreis schon erlebt. Da wird sich jahrelang nicht gekümmert, man selber ist der Depp, weil man sich kümmert – und kurz vor Ende tauchen dann die Geier auf. Natürlich wurden die zur Rede gestallt, und im Erbfall wurde dann der Anwalt hinzugezogen, aber leider habe ich doch „Verluste“ hinnehmen müssen. Aber – was soll man machen? Im Endeffekt hat man keine Chance, solange die Oma/Erbtante noch im Besitz der geistigen Kräfte ist , kann sie das Testament ändern, wie sie will…

  • 12 NRj_66 am 3. Februar 2009 um 16:46

    Man kann dann eigentlich nur hoffen, glauben, das man es irgendwie anders vergolten bekommt und der, die anderen nicht mit dem Geld glücklicher werden, als man selber ohne dieses.
    Wenn ich jetzt reicher Opa wäre, würde ich zur Zeit alles dem Katzenclub- oder Vogelverein vererben oder mir gar keine Arbeit mit den Gedanken verschwenden, wer nun eigentlich was in meinen Augen verdient hat, sondern einfach die gesetzliche Erbregelung zur Anwendung kommen lassen. Können die sich zu Unrecht bedachten auf den Staat sauer sein.
    Warum sollen meine buckligen Verwandten ständig von mir profitieren ?

    Manchmal machen so Erbschaften auch gar nicht glücklich und irgendwie habe ich auch das Gefühl, das ich meiner Einstellung mal nichts zu vererben habe, außer Schulden, meine Feilen und ein Datenarchiv., sowie Musik CDs, wenn die dann noch ganz/lesbar sind.

  • 13 leonope am 4. Februar 2009 um 13:44

    @Judy…da kann ich mitreden! :) Mein Vater hat ewig nur auf das Haus meiner Grossmutter „gespitzt“ und sich einen Dreck um sie geschert. Die wusste das, ich wusste das und jeder andere wusste es auch. Also hab ich das Haus meiner Grossmutter einfach gekauft und somit gab es nichts mehr für ihn zu erben. Ich weiss, ich bin böse :)

    @NRj…warum nicht gleich der Gesellschaft zur Erforschung ausserirdischen Lebens auf dem Saturn?

  • 14 NRj_66 am 9. Februar 2009 um 06:50

    Die bekommen im Notfall genug von anderen und ich habe eh keine Chance mal davon zu profitieren. Die Mitzekatzen hätten dann wenigstens etwas von.

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