Leonope - was wäre...

Felgenreiniger nur mehr gegen Ausweis

Hirnlos, ignorant und kriminell

leonope am 25. Juli 2008 · 25 Kommentare

Was wäre, wenn der Staat schwangeren Frauen das Rauchen verbieten und im Falle der Nichteinhaltung hohe Geldstrafen verhängen würde?

Würdest Du die Aktion begrüssen weil Du findest, dass diese „Mütter“ mit der Gesundheit ihres Kindes spielen, oder würdest Du es eher als ´nen Akt von staatlicher Entmündigung seh´n? Würdest Du es nachvollziehen können, dass schwang´re Frauen die hirnlos paffen, ungebor´nes Leben schädigen, oder würdest Du dir sagen, dass jeder selbst entscheiden muss wie weit er geht? Würdest Du dafür sein, dass sie blechen wenn man sie erwischt und diese Unart damit stoppt, oder würdest Du dagegen sein, weil jeder Mensch das Recht hat das zu tun, was ihm gefällt? Was wenn Du dann am Bahnhof sitzt und für ´ne Schwangere den Platz brav frei machst und was, wenn diese sich nur hinsetzt, eine Kippe zwischen ihre Kiemen steckt und Du das Kind im Leibe förmlich husten hörst?

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bis jetzt 25 Antworten ↓

  • 1 Rufus am 25. Juli 2008 um 00:33

    Schwer zu sagen – ich finde es jedenfalls gemein von ihr, dem Winzling gleich mal so einen Startnachteil zu verschaffen – sogar sFrauli musste damals auf ihren Wein verzichten .. ich habe mich halt geopfert. 😉

  • 2 Christian in Wien am 25. Juli 2008 um 04:51

    ich denke das muss jeder selber wissen, aber zuzutrauen ist es dem lieben staat schon.

  • 3 Kalisha am 25. Juli 2008 um 07:08

    Ein sehr kompliziertes Thema…aber letztlich nicht das Problem des Staates. Mit welchem Recht nehmen sie den Mütten das Recht auf freie Entscheidung? Sie ist es doch, die damit leben muss, was sie ihrem Kind antut. Ich kann es zwar nicht nachvollziehen, warum diese Mütter rauchen, obwohl sie schwanger sind, aber ich sag mir dann immer „Wenn sie die Konsequenzen unbedingt tragen will, muss sie es halt tun.“ Außerdem gibt es so viel, was staatlich verboten ist und trotzdem praktiziert wird. Wenn sie es nicht in der Öffentlichkeit tut, macht sie es bei der Freundin im Keller oder irgendwo draußen im Wald. Man kann nicht jede rauchende schwangere erwischen. Es wäre im Enteffekt nur eine weitere „EINNAHMEQUELLE“ für den Staat.

  • 4 Paul am 25. Juli 2008 um 09:54

    Per se eine gute Sache, Stichwort: Schutz des ungeborenen Kindes. Dann muss der Staat aber auch Alkohol, Laptops und Handys (wegen der Strahlung), Autofahren, fliegen und was weiß ich noch verbieten – und in Nullkommanichts haben wir eine Schwangerschaft zur Krankheit deklariert …

    Ne, das soll weiterhin Entscheidung des einzelnen werden. Was ich in dem Sinne sehr viel besser fände wären verpflichtende Seminare für Schwangere, in denen ihnen eingebleut wird, wie sehr sie ihrem Kind und sich selbst damit schaden. Denn wenn das Kind durch das Rauchen geschädigt ist, müssen die Familien und damit auch die Müttern damit fertig werden.

  • 5 leonope am 25. Juli 2008 um 10:18

    @Rufus…ist doch immer schön wenn Männer Opfer bringen und fast bis zur Selbstaufgabe gehen :)

    @Christian…was die Leute „selber“ wissen, sieht man täglich.

    @Kalisha…naja, so ganz ihr Ding ist es auch nicht. Wenn man mögliche „Folgeschäden“ einkalkuliert, die am Ende ja doch wieder der Staat zu tragen hat (Medikamente, Arzt, möglicherweise Krankenhaus, etc.). Vom volkswirtschaftlichen Schaden betrachtet, ist es sicher zu überlegen. Obwohl, Du hast sicher recht, dass es immer noch die Entscheidung der Mutter sein sollte. Andererseits, wenn man sieht WAS heute für „Mütter“ durch die Gegend laufen….wäre ich fast schon wieder dafür :) Im Grunde genommen kann man aber eh nur an den letzten Rest von Verstand appellieren. Wer trotzdem meint, sein Kind über die ganze Zeit hinweg einpaffen zu müssen … nun ja, wie soll man sowas bezeichnen?

    @Paul…also ab und zu ein Glas Wein schadet jetzt nicht unbedingt. Das mit den Laptops und Handys ist zumindest fraglich. Ich bezweifle auch, dass Menschen die bereits so dumm und/oder ignorant sind und trotzdem weiterpaffen (es ist ja nicht erst seit gestern bekannt WIE schädlich das für das Kind ist), es erst gar nicht in dieses Seminar schaffen, weil sie es sicher „verweigern“. Sie verweigern ja auch erfolgreich, dass sie eigentlich ungeborenes Leben verseuchen. Aber gegen die Abtreibung wettern, jaja!

    Dass die Familie nachher damit fertig werden muss ist richtig. Aber auch das persönliche Umfeld ist betroffen. Ebenso die Krankenkasse. Ist das Kind wirklich krank, geht die Mutter nicht arbeiten, bringt keine Kohle heim, erhält Stütze, usw., usw. Ein Kreislauf der sehr wohl „gesellschaftliches“ Kapital kostet. Man kann das natürlich endlos weiterspinnen und überzeichnen. Aber ich denke, wenn werdende Mütter „bewusst“ die Gesundheit ihres Kindes schädigen, dann sollte man ihnen die Mutterschaft verwehren. Oder wirklich den Eltern-Führerschein verpflichtend einführen.

    Oh Mann, das kostet mich jetzt sicher wieder Punkte in den Umfragewerten :)

  • 6 Cybermami am 25. Juli 2008 um 10:34

    Na ja, manchmal denk ich besser spät als nie. Obwohl rauchen zum Suchtverhalten gehört und nicht einfach so von heute auf morgen damit aufgehört werden kann. Wahrscheinlich ist die Schwangerschaft beendet bevor die kostspiliege Therapie fertig ist.
    Da kommen mir doch schon wieder die fetten, kleinen Biester in den Sinn. Da guckt auch niemand. Sag mal so einer Mutter sie dürfe von heut auf morgen nur noch gesund kochen und keine Besuche mehr in den Mc-Läden. Die haut mir was um die Ohren und sagt mir ich soll mich um meinen eigenen Dreck scheren.

  • 7 Judy am 25. Juli 2008 um 11:59

    Ich bin sicher die allerletzte, die rauchen in der Schwangerschaft gutheißen kann – allein schon aufgrund meines Berufs und dem Wissen, was wirklich alles passieren kann. Das selbe gilt für regelmäßigen Alkoholgenuß.
    Allerdings: Mir geht die Kontoll- und Zensur- und Bevormundungswut des Staates schon so sehr auf den Senkel, daß ich STRIKT gegen solche gesetzliche Regelungen bin. Es gibt viele Dinge die unvernünftig sind, die aber trotzdem von menschen tagtäglich getan werden – und ja, bei denen auch andere zu Schaden kommen (können), wenn wir da ALLEM einen gesetzlichen „Riegel“ vorschieben wollten – willkommen in der Gesetzessklaverei sag ich da nur.
    Konsequent: NEIN!

  • 8 leonope am 25. Juli 2008 um 12:25

    @Cybermami…DAS ist natürlich auch ein Verbrechen, wenn man sich oft die fettgemästeten Kinder von gewissen Eltern ansieht. Die ihren Walzen lieber noch einen Mac zwischen die Kiemen schieben als ihm eine zu kleben wenn er nicht aufhört zu fressen.

    @Judy…ich selbst bin auch gegen diese ewige Bevormunderei und „Gesetzessklaverei“. Ich wäre eher dafür, dass man gewisse „Kontrollen, Vorschriften und Zwänge“ abschafft und durch andere ersetzt. Wenn schon der hohe Level gehalten werden muss :) Grundsätzlich bin ich völlig gegen die Bevormundung und denke auch, dass der Mensch frei entscheiden sollte. Blöd ist nur, wenn man, wie Du selbst sagst, mitansehen musst, wie unfähig der Mensch dazu aber im Grunde genommen ist. Nicht alle, Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel :)

    Scheiss Frage wieder mal LOL

  • 9 Rufus am 25. Juli 2008 um 12:27

    Sei nicht so hart zu Dir – wird schon 😆

  • 10 tom am 25. Juli 2008 um 19:32

    Das Problem, das ich dabei sehe: es würde sicherlich einige Brecher geben, und einige würden auch erwischt werden. Bei hohen Strafen wäre das Konto ganz schnell leer, was später dem Kind auch nicht weiterhelfen würde.

  • 11 leonope am 25. Juli 2008 um 20:46

    Na ja, ich glaube nicht, dass eine Strafe von 1000 oder 2000 Euro das Leben des noch ungeborenen Kindes nachhaltig beeinträchtigt. Ausser man ist zusätzlich noch so blöd und lässt sich zehnmal erwischen. Aber dann ist es eh besser keine Kinder in die Welt zu setzen.

  • 12 tom am 27. Juli 2008 um 04:09

    Weißt du wieviele alleinstehende, schwangere Raucherinnen es gibt, die kaum Geld auf der Kante haben? Das wäre also die ideale Zielgruppe für derlei Strafsanktionen. Und wenn die Betroffenen dann nicht mehr wissen, woher sie das Geld noch nehmen sollen, dann leidet sicher auch das Kind.

  • 13 Christian in Wien am 27. Juli 2008 um 08:02

    ich kannte arme schweine, die hatten kein geld um sich was zum essen zu kaufen oder die karte für den bus, aber rauchen, dafür war immer geld da.

  • 14 Christian in Wien am 27. Juli 2008 um 08:03

    wir machen mit denen nen entzug ala Stephen king, wenn ihr wisst was ich meine :-)

  • 15 leonope am 27. Juli 2008 um 11:52

    @tom…nein, weiss ich nicht :) Wobei ich aber schon dazusagen möchte, dass wenn ich schon kein Geld mehr habe, ich dann vielleicht auf das verzichten sollte, was mich sowieso umbringt. Und vielleicht mein Kind noch dazu.

    @Christian…man könnte ja generell den Entzug „fördern“ oder ihn auch für 1 Euro anbieten. Deutschkurse für Immigranten gibt es nämlich für 1 Euro pro Unterrrichtseinheit. DAS wäre mal eine soziale Aktion einer Regierung.

  • 16 Christian in Wien am 27. Juli 2008 um 11:56

    ja das wäre ne soziale aktion und wünschenswert, aber es würde keinen spaß machen ohne die stromstöße und die abgezwickten finger 😉

    nö im ernst, klar wäre so eine aktion des staates zu begrüßen, aber der staat wird von der lobby gesteuert, und die will verständlicherweise nicht das man zu rauchen aufhört. ich finde die gesundheitsfolgen und schäden die durch das rauchen entstehen und die kurse zum abgewöhnen sollen von den verursachern, der zigarettenindustrie bezahlt werden. fast überall macht man es so, warum auch nicht hier?

  • 17 leonope am 27. Juli 2008 um 12:08

    @Christian…ich gaube es wird Zeit, dass ich mir ´ne Lobby zulege. Kann ja so nicht weitergehen. Finger abzwicken finde ich übrigens gut. Ist umweltfreundlicher und energiesparender als Stromstösse.

  • 18 Christian in Wien am 27. Juli 2008 um 12:11

    zu spät, ausserdem kann man die stromstöße umweltfreundlich mit solar oder wind erzeugen, und beliebig viele verteilen, finger hat man aber nur 10.

  • 19 tom am 28. Juli 2008 um 00:49

    @Leonope #15:
    nobler Gedanke, aber die Sucht / Gewohnheit ist ein Hund.

  • 20 leonope am 28. Juli 2008 um 18:41

    …ist letzten Endes eine faule Ausrede. Wenn jemand wirklich was will, dann kann er das auch.

  • 21 Christian in Wien am 28. Juli 2008 um 18:45

    da stimme ich zu

  • 22 NRj_66 am 29. Juli 2008 um 14:11

    Das bringt überhaupt nichts oder nur sehr wenig. Wer raucht, wie ich selber, muß mit den Konsequenzen rechnen. Allerdings wäre es schön wenn man dem Kind nicht zusätzlich Gefahren aussetzt.
    Aber hier ist schon vieles überreglementiert und Verbote, gerade in Bezug auf Suchtmittel, sind von vornherein zum scheitern verurteilt.

    @Christian in Wien #18
    Ja der Film war sehr gut. Den sah ich noch als Nichtraucher ich „Idiot“. Stephen King, oder ??? Irgendwo mit bei Katzenaugen ?

  • 23 Christian in Wien am 29. Juli 2008 um 17:59

    @nrj_66

    richtig :-)

  • 24 leonope am 29. Juli 2008 um 21:20

    @NRj…leider ist es so. Und der Mensch ist einfach zu dämlich und/oder zu ignorant um selbst etwas zu ändern. Deswegen: Kein Mitleid mit Idioten!

  • 25 Re: 200Jahre? Was rauchen die? - DNS-Verwirrung durch neuen Ländercode at kein-Rauchen am 28. August 2008 um 18:03

    […] > Muss aber leider berichten, dass selbst an Gymnasien nicht mal 20% > der Schüler auch nur irgendwie aktiv am Politikunterricht > teilnehmen Joa, würde ich zustimmen. > …also wie soll das dann […]

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