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	<title>Kommentare zu: Leben oder existieren?</title>
	<link>http://www.leonope.com/2008/05/10/was-waere/leben-oder-existieren/</link>
	<description>Der Wahnsinn hat System</description>
	<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 09:51:46 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://www.leonope.com/2008/05/10/was-waere/leben-oder-existieren/#comment-33312</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 May 2008 19:18:39 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.leonope.com/2008/05/10/was-waere/leben-oder-existieren/#comment-33312</guid>
		<description>@tom, purer Egoismus ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@tom, purer Egoismus <img src='http://www.leonope.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: leonope</title>
		<link>http://www.leonope.com/2008/05/10/was-waere/leben-oder-existieren/#comment-33259</link>
		<dc:creator>leonope</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 May 2008 08:29:50 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.leonope.com/2008/05/10/was-waere/leben-oder-existieren/#comment-33259</guid>
		<description>@NRj66 + Christian...kann ich nichts dazu sagen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@NRj66 + Christian&#8230;kann ich nichts dazu sagen.</p>
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		<title>Von: Christian in Wien</title>
		<link>http://www.leonope.com/2008/05/10/was-waere/leben-oder-existieren/#comment-33240</link>
		<dc:creator>Christian in Wien</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 May 2008 04:59:07 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.leonope.com/2008/05/10/was-waere/leben-oder-existieren/#comment-33240</guid>
		<description>stimmt, familie hat aber auch vorteile :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>stimmt, familie hat aber auch vorteile <img src='http://www.leonope.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: NRj_66</title>
		<link>http://www.leonope.com/2008/05/10/was-waere/leben-oder-existieren/#comment-33224</link>
		<dc:creator>NRj_66</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 May 2008 21:18:40 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.leonope.com/2008/05/10/was-waere/leben-oder-existieren/#comment-33224</guid>
		<description>Ich w&#228;hle die Freiheit. Aber die Familie geht vor. Familie ist sch&#246;n aber verpflichtet halt auch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich w&#228;hle die Freiheit. Aber die Familie geht vor. Familie ist sch&#246;n aber verpflichtet halt auch.</p>
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		<title>Von: leonope</title>
		<link>http://www.leonope.com/2008/05/10/was-waere/leben-oder-existieren/#comment-33223</link>
		<dc:creator>leonope</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 May 2008 21:18:25 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.leonope.com/2008/05/10/was-waere/leben-oder-existieren/#comment-33223</guid>
		<description>@tom...freut mich zu h&#246;ren, dass es dir gef&#228;llt hier. Tja, das mit dem Wahnsinn ist halt so ´ne Sache - das hat schon Polonius bei Faust erkannt ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@tom&#8230;freut mich zu h&#246;ren, dass es dir gef&#228;llt hier. Tja, das mit dem Wahnsinn ist halt so ´ne Sache - das hat schon Polonius bei Faust erkannt <img src='http://www.leonope.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: tom</title>
		<link>http://www.leonope.com/2008/05/10/was-waere/leben-oder-existieren/#comment-33214</link>
		<dc:creator>tom</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 May 2008 18:39:03 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.leonope.com/2008/05/10/was-waere/leben-oder-existieren/#comment-33214</guid>
		<description>@Leonope:
Ehre, wem Ehre geb&#252;hrt. Ich bin sehr begeistert von dir und deinem Blog, daher die wohlverdiente Huldigung. Und ich wei&#223; es au&#223;erdem sehr zu sch&#228;tzen, dass hier offenbar doch ein Gro&#223;teil der Poster keinen Bl&#246;dsinn verzapft. Da kann ich ja sogar etwas f&#252;rs Leben lernen, und das ist sch&#246;n. Und deswegen, hab 1000-fachen Dank. Wenn ich k&#246;nnte, w&#252;rde ich mich revanchieren - sofern die Leistung nicht meinem Egoismus widerstrebt ;)   Ach, was haben wir dieses Wort heute schon sattsam strapaziert.
Aber ich trau dem Logo nicht. Es besagt ja auch, dass der Wahnsinn System hat. Das kann aber nicht stimmen, denn ich bin wahnsinnig, habe aber kein System. Das Chaos regiert die Welt. Harr! ;)

@Michael:
Moral ist letzten Endes etwas Gutes. G&#228;be es die nicht, h&#228;tte mich wahrscheinlich der erstbeste Gro&#223;stadth&#246;hlenmensch bereits erschlagen. H&#228;tte ich doch dieses gehypte Mobiltelefon, das neue Schuhwerk und die Digitalkamera besser nicht gekauft. Denn ersch&#252;tternderweise passieren, wenn man diversen Statistiken Glauben schenken darf, die meisten Eigentumsdelikte hierzulande nicht etwa aus Armut, sondern vielmehr aus Besitzneid. Ist das zu fassen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Leonope:<br />
Ehre, wem Ehre geb&#252;hrt. Ich bin sehr begeistert von dir und deinem Blog, daher die wohlverdiente Huldigung. Und ich wei&#223; es au&#223;erdem sehr zu sch&#228;tzen, dass hier offenbar doch ein Gro&#223;teil der Poster keinen Bl&#246;dsinn verzapft. Da kann ich ja sogar etwas f&#252;rs Leben lernen, und das ist sch&#246;n. Und deswegen, hab 1000-fachen Dank. Wenn ich k&#246;nnte, w&#252;rde ich mich revanchieren - sofern die Leistung nicht meinem Egoismus widerstrebt <img src='http://www.leonope.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />   Ach, was haben wir dieses Wort heute schon sattsam strapaziert.<br />
Aber ich trau dem Logo nicht. Es besagt ja auch, dass der Wahnsinn System hat. Das kann aber nicht stimmen, denn ich bin wahnsinnig, habe aber kein System. Das Chaos regiert die Welt. Harr! <img src='http://www.leonope.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>@Michael:<br />
Moral ist letzten Endes etwas Gutes. G&#228;be es die nicht, h&#228;tte mich wahrscheinlich der erstbeste Gro&#223;stadth&#246;hlenmensch bereits erschlagen. H&#228;tte ich doch dieses gehypte Mobiltelefon, das neue Schuhwerk und die Digitalkamera besser nicht gekauft. Denn ersch&#252;tternderweise passieren, wenn man diversen Statistiken Glauben schenken darf, die meisten Eigentumsdelikte hierzulande nicht etwa aus Armut, sondern vielmehr aus Besitzneid. Ist das zu fassen?</p>
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	<item>
		<title>Von: leonope</title>
		<link>http://www.leonope.com/2008/05/10/was-waere/leben-oder-existieren/#comment-33210</link>
		<dc:creator>leonope</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 May 2008 18:08:20 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.leonope.com/2008/05/10/was-waere/leben-oder-existieren/#comment-33210</guid>
		<description>@tom...so viele Komplimente so kurz vor Pfingsten? Das ist ja fast schon zuviel der Ehre LOL Aber weil Du so nett fragst will ich mal nicht so sein und es dir verraten :)  leonoop ohne e ist die Art wie ICH es ausspreche, aber es ist auch OK wenn es wer mit dem e am Ende ausspricht. Im Grunde genommen ist es aber ganz einfach: Die richtige Betonung steht ja eigentlich f&#252;r jeden klar ersichtlich bereits im Logo :) Dir auch ein sch&#246;nes weekend!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@tom&#8230;so viele Komplimente so kurz vor Pfingsten? Das ist ja fast schon zuviel der Ehre LOL Aber weil Du so nett fragst will ich mal nicht so sein und es dir verraten <img src='http://www.leonope.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  leonoop ohne e ist die Art wie ICH es ausspreche, aber es ist auch OK wenn es wer mit dem e am Ende ausspricht. Im Grunde genommen ist es aber ganz einfach: Die richtige Betonung steht ja eigentlich f&#252;r jeden klar ersichtlich bereits im Logo <img src='http://www.leonope.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> Dir auch ein sch&#246;nes weekend!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://www.leonope.com/2008/05/10/was-waere/leben-oder-existieren/#comment-33209</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 May 2008 18:05:30 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.leonope.com/2008/05/10/was-waere/leben-oder-existieren/#comment-33209</guid>
		<description>@tom, es ist nat&#252;rlich schwer feststellbar, ob – wie in meinem Beispiel – es jemand unterl&#228;sst, betrunken zu fahren, weil er aus altruistischen Motiven handelt oder ob er sich vor Strafen und Freiheitsentzug f&#252;rchtet. Oder ob beides zusammen ausschlaggebend ist. Gesetzt den Fall, dass es bei einem Unfall keine negativen Folgen f&#252;r mich g&#228;be, w&#252;rde ich mich dennoch nicht angetrunken hinter das Steuer setzen. Ich w&#252;sste, dass ich einer Familie wom&#246;glich die Mutter „nehmen“ oder ein junges M&#228;dchen in den Rollstuhl bef&#246;rdern k&#246;nnte. Genau das w&#252;rde ich als altruistisch bezeichnen. Denn f&#252;r mich springt ja weder so noch so etwas dabei raus. 

Das Ganze ist nat&#252;rlich sehr fiktiv, denn bei einem Unfall k&#246;nnte mir selbst immer etwas passieren, wo wir wieder beim Egoismus w&#228;ren. Aber auch wenn ich mich alkoholisiert hinter das Steuer eines Panzers (Verletzungsgefahr hier gleich null) setzen und nachhause tuckern w&#252;rde sowie keine weiteren Folgen zu bef&#252;rchten h&#228;tte, w&#252;rde ich es aus Selbstlosigkeit nicht wagen.

Beim Raub ist es dasselbe. Es ist aus meiner jetzigen Sicht einfach nicht moralisch, eben mal beim Nachbarn einzusteigen und mir die Taschen zu f&#252;llen. W&#252;rde ich jedoch am Hungertuch nagen und nicht wissen, ob ich den morgigen Tag noch &#252;berlebe, so w&#252;rde ich mir wahrscheinlich das n&#246;tigste „beschaffen“. Mein &#220;berlebenswille w&#228;re mit ziemlicher Sicherheit st&#228;rker als der Gedanke, dass Nachbar Huber seiner Mutter nun bedauerlicherweise kein Muttertagsgeschenk mehr kaufen kann. Ich danke auch Dir f&#252;r deine wortreiche Replik. :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@tom, es ist nat&#252;rlich schwer feststellbar, ob – wie in meinem Beispiel – es jemand unterl&#228;sst, betrunken zu fahren, weil er aus altruistischen Motiven handelt oder ob er sich vor Strafen und Freiheitsentzug f&#252;rchtet. Oder ob beides zusammen ausschlaggebend ist. Gesetzt den Fall, dass es bei einem Unfall keine negativen Folgen f&#252;r mich g&#228;be, w&#252;rde ich mich dennoch nicht angetrunken hinter das Steuer setzen. Ich w&#252;sste, dass ich einer Familie wom&#246;glich die Mutter „nehmen“ oder ein junges M&#228;dchen in den Rollstuhl bef&#246;rdern k&#246;nnte. Genau das w&#252;rde ich als altruistisch bezeichnen. Denn f&#252;r mich springt ja weder so noch so etwas dabei raus. </p>
<p>Das Ganze ist nat&#252;rlich sehr fiktiv, denn bei einem Unfall k&#246;nnte mir selbst immer etwas passieren, wo wir wieder beim Egoismus w&#228;ren. Aber auch wenn ich mich alkoholisiert hinter das Steuer eines Panzers (Verletzungsgefahr hier gleich null) setzen und nachhause tuckern w&#252;rde sowie keine weiteren Folgen zu bef&#252;rchten h&#228;tte, w&#252;rde ich es aus Selbstlosigkeit nicht wagen.</p>
<p>Beim Raub ist es dasselbe. Es ist aus meiner jetzigen Sicht einfach nicht moralisch, eben mal beim Nachbarn einzusteigen und mir die Taschen zu f&#252;llen. W&#252;rde ich jedoch am Hungertuch nagen und nicht wissen, ob ich den morgigen Tag noch &#252;berlebe, so w&#252;rde ich mir wahrscheinlich das n&#246;tigste „beschaffen“. Mein &#220;berlebenswille w&#228;re mit ziemlicher Sicherheit st&#228;rker als der Gedanke, dass Nachbar Huber seiner Mutter nun bedauerlicherweise kein Muttertagsgeschenk mehr kaufen kann. Ich danke auch Dir f&#252;r deine wortreiche Replik. <img src='http://www.leonope.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: tom</title>
		<link>http://www.leonope.com/2008/05/10/was-waere/leben-oder-existieren/#comment-33206</link>
		<dc:creator>tom</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 May 2008 17:48:12 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.leonope.com/2008/05/10/was-waere/leben-oder-existieren/#comment-33206</guid>
		<description>@Leonope:
R&#228;tsel gel&#246;st? Aber jetzt erst recht nicht: es wurde er&#246;rtert wie der Name im AE auszusprechen sei, wie im deutschen Raum, und es wurde gar &#252;ber Mexico hypothetisiert. Keinesfalls aber wei&#223; ich jetzt nach dem Gelese, wie *du* deinen Namen auszusprechen pflegst.
Und um nichts in der Welt m&#246;chte ich riskieren, den Namen dieses sympathischen Blogs und seinem dahinterstehenden, nicht minder sympathisch wirkenden Menschen, jemals falsch auszusprechen. Dein Blog. Dein Name. Deine Aussprache.
Also: was darfs nun sein?  ;)
Aber ich h&#228;tte einen Gestaltungsvorschlag f&#252;r die Leonope-Beschreibungsseite: Audioaufzeichnung. Auch wenn ich dich jetzt denken h&#246;re: pah! Sonst noch W&#252;nsche? Aber da haben wir ihn wieder, den Egoismus ;)
Alles Liebe dir :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Leonope:<br />
R&#228;tsel gel&#246;st? Aber jetzt erst recht nicht: es wurde er&#246;rtert wie der Name im AE auszusprechen sei, wie im deutschen Raum, und es wurde gar &#252;ber Mexico hypothetisiert. Keinesfalls aber wei&#223; ich jetzt nach dem Gelese, wie *du* deinen Namen auszusprechen pflegst.<br />
Und um nichts in der Welt m&#246;chte ich riskieren, den Namen dieses sympathischen Blogs und seinem dahinterstehenden, nicht minder sympathisch wirkenden Menschen, jemals falsch auszusprechen. Dein Blog. Dein Name. Deine Aussprache.<br />
Also: was darfs nun sein?  <img src='http://www.leonope.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Aber ich h&#228;tte einen Gestaltungsvorschlag f&#252;r die Leonope-Beschreibungsseite: Audioaufzeichnung. Auch wenn ich dich jetzt denken h&#246;re: pah! Sonst noch W&#252;nsche? Aber da haben wir ihn wieder, den Egoismus <img src='http://www.leonope.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Alles Liebe dir <img src='http://www.leonope.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: leonope</title>
		<link>http://www.leonope.com/2008/05/10/was-waere/leben-oder-existieren/#comment-33205</link>
		<dc:creator>leonope</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 May 2008 16:55:41 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.leonope.com/2008/05/10/was-waere/leben-oder-existieren/#comment-33205</guid>
		<description>@Michael...keine Ursache, war mir ein Vergn&#252;gen :) 

@tom...nichts zu danken, gern geschehen :) Was die richtige Aussprache meines Namens betrifft, ein kleiner Tip: Wenn Du auf LEONOPE in der Navigation klickst und dann zu Kommentar 263 gehst, dann wird das R&#228;tsel um die richtige Aussprache gel&#246;st :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michael&#8230;keine Ursache, war mir ein Vergn&#252;gen <img src='http://www.leonope.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>@tom&#8230;nichts zu danken, gern geschehen <img src='http://www.leonope.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> Was die richtige Aussprache meines Namens betrifft, ein kleiner Tip: Wenn Du auf LEONOPE in der Navigation klickst und dann zu Kommentar 263 gehst, dann wird das R&#228;tsel um die richtige Aussprache gel&#246;st <img src='http://www.leonope.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: tom</title>
		<link>http://www.leonope.com/2008/05/10/was-waere/leben-oder-existieren/#comment-33204</link>
		<dc:creator>tom</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 May 2008 16:22:56 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.leonope.com/2008/05/10/was-waere/leben-oder-existieren/#comment-33204</guid>
		<description>@Leonope:
herzlichen Dank f&#252;r die Offenlegung. Ich bin, zumindest im Moment und diesbez&#252;glich, wunschlos.
Aber frei jeglichen Zusammenhanges, eine andere Frage: wie sprichst du "Leonope" aus?
Le[o:]nope, Leon[o:]pe, oder Leonop[e:] ?

@Michael:
eben hier bin ich unentschieden. Ich vertrete die Meinung, dass es den echten Altruismus gem&#228;&#223; seiner Definition gar nicht gibt. Er ist lediglich eine Abwandlung von Egoismus. Wie du selber schon erw&#228;hnt hast: jegliche soziale Handlung entsteht f&#252;r mich nur rein deshalb, weil man sich selbst dabei wohler f&#252;hlt, wenn einem geholfen w&#252;rde, so man sich in der gleichen Situation wie der Andere bef&#228;nde. Liebe deinen N&#228;chsten, damit er im Ernstfall auch dich liebt.
Aber um beim Thema zu bleiben: in meinem Diskussionsvorschlag gings mir darum, wie du dich verhalten w&#252;rdest, wenn es keine negativen Folgen g&#228;be. Es sei also gew&#228;hrleistet, dass dich niemand erkennt und verfolgt. Du stehst in der &#214;ffentlichkeit also immer noch als Saubermann da und kannst von der sozialen Integrit&#228;t weiterhin profitieren, ohne dass du Einbu&#223;en bef&#252;rchten musst. Damit f&#228;llt der eine Egoismus (Angst vor Folgen deiner Tat) weg, und macht einem anderen (Bereicherung) Platz. Unter diesen konstruierten Voraussetzungen, was hindert dich am Raub?
Danke an dieser Stelle f&#252;r deine diskussionsfreudige Teilnahme :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Leonope:<br />
herzlichen Dank f&#252;r die Offenlegung. Ich bin, zumindest im Moment und diesbez&#252;glich, wunschlos.<br />
Aber frei jeglichen Zusammenhanges, eine andere Frage: wie sprichst du &#8220;Leonope&#8221; aus?<br />
Le[o:]nope, Leon[o:]pe, oder Leonop[e:] ?</p>
<p>@Michael:<br />
eben hier bin ich unentschieden. Ich vertrete die Meinung, dass es den echten Altruismus gem&#228;&#223; seiner Definition gar nicht gibt. Er ist lediglich eine Abwandlung von Egoismus. Wie du selber schon erw&#228;hnt hast: jegliche soziale Handlung entsteht f&#252;r mich nur rein deshalb, weil man sich selbst dabei wohler f&#252;hlt, wenn einem geholfen w&#252;rde, so man sich in der gleichen Situation wie der Andere bef&#228;nde. Liebe deinen N&#228;chsten, damit er im Ernstfall auch dich liebt.<br />
Aber um beim Thema zu bleiben: in meinem Diskussionsvorschlag gings mir darum, wie du dich verhalten w&#252;rdest, wenn es keine negativen Folgen g&#228;be. Es sei also gew&#228;hrleistet, dass dich niemand erkennt und verfolgt. Du stehst in der &#214;ffentlichkeit also immer noch als Saubermann da und kannst von der sozialen Integrit&#228;t weiterhin profitieren, ohne dass du Einbu&#223;en bef&#252;rchten musst. Damit f&#228;llt der eine Egoismus (Angst vor Folgen deiner Tat) weg, und macht einem anderen (Bereicherung) Platz. Unter diesen konstruierten Voraussetzungen, was hindert dich am Raub?<br />
Danke an dieser Stelle f&#252;r deine diskussionsfreudige Teilnahme <img src='http://www.leonope.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://www.leonope.com/2008/05/10/was-waere/leben-oder-existieren/#comment-33202</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 May 2008 15:01:25 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.leonope.com/2008/05/10/was-waere/leben-oder-existieren/#comment-33202</guid>
		<description>@tom, ob ich den zus&#228;tzlichen Egoismus wirklich als Gewinn verbuchen k&#246;nnte? Zumindest mit meinem Gewissen kann ich es schwer vereinbaren, eine Bank auszurauben. Denn draufzahlen werden immer diejenigen, die regelm&#228;&#223;ig einzahlen. Oft kann aber auch ein „Mehr“ an Altruismus einen Gewinn bedeuten. Die Unterst&#252;tzung eines Freundes, der finanziell in der Not steckt, ist auf den ersten Blick recht selbstlos, in Wahrheit erwartet man sich durch diese Leistung aber, dass einem selbst in einer Notlage auch geholfen wird. Es ist in gewissem Sinne also wieder pures egoistisches Handeln (man erwartet zum einen, dass der Freund einem im umgekehrten Fall auch unter die Arme greift und zum anderen bindet man ihn mit diesem finanziellen Zuschuss als „Freund“). Es gibt ja Philosophen, die meinen, dass jede Tat eines Menschen zu reinem Selbstnutz erfolgt. Da ist sicher etwas dran.
Zum freiwilligen Einhalten der Gesetze: Ich pfl&#252;cke einmal zwei recht unterschiedliche Beispiele heraus. Da w&#228;re einmal das Verbot, alkoholisiert (je nach Land gibt es hier nat&#252;rlich unterschiedliche Regelungen) ein Fahrzeug zu lenken. Ich pers&#246;nlich halte mich in erster Linie  daran, weil ich wei&#223;, welche schrecklichen Folgen ein Autounfall haben kann. Von schwersten Verbrennungen der Unfallopfer bis zu Querschnittl&#228;hmungen kann alles passieren. Das Motiv ist hier also Solidarit&#228;t, Altruismus. Zum anderen nat&#252;rlich auch, weil mir etwas an meiner Gesundheit, meinem Wagen, meinem Lebensstandard (die Schadenersatzanspr&#252;che w&#228;ren sicher horrend) und meiner Freiheit (Gef&#228;ngnis ist nicht so meins) liegt. Purer Egoismus also als zweites Motiv. Die Wahrscheinlichkeit, mit einer Promille BAK unbeschadet (sowohl eigen- als auch -fremd) nach Hause zu kommen, mag als ge&#252;bter Fahrer und Trinker recht hoch sein, doch man muss sich immer &#252;berlegen, ob man das Risiko eingehen m&#246;chte. Daf&#252;r steht die Freiheit, freitagabends zwei Gl&#228;ser mehr zu trinken und dagegen steht der Freiheitsenzug (Gef&#228;ngnis), die horrenden Summen Schadenersatz/Schmerzensgeld/... und das Schicksal der potentiellen Unfallopfer. Mir pers&#246;nlich w&#228;re das Risiko zu gro&#223;, deshalb halte ich mich sozusagen freiwillig an diese Vorschrift. Ich w&#252;rde aber auch n&#252;chtern fahren, wenn es diese Vorschrift nicht g&#228;be.
Als zweites Beispiel nenne ich den Einbruch. Man bricht ja grunds&#228;tzlich nicht deswegen nicht ein, weil man den anderen nicht schaden m&#246;chte (sonst w&#228;re der Einbruch in die Villa eines Million&#228;rs fast moralisch; denn 5 000 € sind wohl kaum sein Ruin), sondern weil man Gefahr l&#228;uft, erwischt zu werden, eine Vorstrafe kassiert und bei der Jobsuche rasch abgestempelt ist wegen negativem Leumund. Purer Egoismus also. Man muss eben f&#252;r sich pers&#246;nlich abw&#228;gen, ob man das Risiko bereit ist zu zahlen. Niemand begeht eine Straftat, weil er so rebellisch ist und sich partout nicht an Gesetze halten will. Man verzichtet vielmehr darauf, weil einem selbst durch das Begehen ungeheure Nachteile ins Haus stehen w&#252;rden. So abstrus es klingen mag, aber es ist in gewisser Hinsicht auch egoistisch, eine Straftat nicht zu begehen. 
@leonope, tut mir leid wegen der Schreibarbeit, die ich Dir aufhalse. :-) Dein Beispiel mit dem armen reichen „Onkel Dagobert“ hat mich aber zum Nachdenken angeregt. Er ist tats&#228;chlich unabh&#228;ngig, aber eben nicht frei. Und wenn man keine Freunde hat, mit denen man den schn&#246;den Mammon verprassen kann, dann n&#252;tzt der dickste Geldbeutel nat&#252;rlich nichts. Je nachdem wie man die „Freiheit“ eben f&#252;r sich definiert, k&#246;nnen Reisen und Abenteuer darunter verstanden werden, oder aber auch schon das simple Fehlen irgendwelcher Verpflichtungen, die das Leben so mit sich bringt. Im Idealfall ist man eben frei und unabh&#228;ngig, d. h. man hat Geld zur Finanzierung seiner Freiheit, braucht sich aber nicht darum zu k&#252;mmern, dass es flie&#223;t.
Dir ein sch&#246;nes Pfingstwochenende ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@tom, ob ich den zus&#228;tzlichen Egoismus wirklich als Gewinn verbuchen k&#246;nnte? Zumindest mit meinem Gewissen kann ich es schwer vereinbaren, eine Bank auszurauben. Denn draufzahlen werden immer diejenigen, die regelm&#228;&#223;ig einzahlen. Oft kann aber auch ein „Mehr“ an Altruismus einen Gewinn bedeuten. Die Unterst&#252;tzung eines Freundes, der finanziell in der Not steckt, ist auf den ersten Blick recht selbstlos, in Wahrheit erwartet man sich durch diese Leistung aber, dass einem selbst in einer Notlage auch geholfen wird. Es ist in gewissem Sinne also wieder pures egoistisches Handeln (man erwartet zum einen, dass der Freund einem im umgekehrten Fall auch unter die Arme greift und zum anderen bindet man ihn mit diesem finanziellen Zuschuss als „Freund“). Es gibt ja Philosophen, die meinen, dass jede Tat eines Menschen zu reinem Selbstnutz erfolgt. Da ist sicher etwas dran.<br />
Zum freiwilligen Einhalten der Gesetze: Ich pfl&#252;cke einmal zwei recht unterschiedliche Beispiele heraus. Da w&#228;re einmal das Verbot, alkoholisiert (je nach Land gibt es hier nat&#252;rlich unterschiedliche Regelungen) ein Fahrzeug zu lenken. Ich pers&#246;nlich halte mich in erster Linie  daran, weil ich wei&#223;, welche schrecklichen Folgen ein Autounfall haben kann. Von schwersten Verbrennungen der Unfallopfer bis zu Querschnittl&#228;hmungen kann alles passieren. Das Motiv ist hier also Solidarit&#228;t, Altruismus. Zum anderen nat&#252;rlich auch, weil mir etwas an meiner Gesundheit, meinem Wagen, meinem Lebensstandard (die Schadenersatzanspr&#252;che w&#228;ren sicher horrend) und meiner Freiheit (Gef&#228;ngnis ist nicht so meins) liegt. Purer Egoismus also als zweites Motiv. Die Wahrscheinlichkeit, mit einer Promille BAK unbeschadet (sowohl eigen- als auch -fremd) nach Hause zu kommen, mag als ge&#252;bter Fahrer und Trinker recht hoch sein, doch man muss sich immer &#252;berlegen, ob man das Risiko eingehen m&#246;chte. Daf&#252;r steht die Freiheit, freitagabends zwei Gl&#228;ser mehr zu trinken und dagegen steht der Freiheitsenzug (Gef&#228;ngnis), die horrenden Summen Schadenersatz/Schmerzensgeld/&#8230; und das Schicksal der potentiellen Unfallopfer. Mir pers&#246;nlich w&#228;re das Risiko zu gro&#223;, deshalb halte ich mich sozusagen freiwillig an diese Vorschrift. Ich w&#252;rde aber auch n&#252;chtern fahren, wenn es diese Vorschrift nicht g&#228;be.<br />
Als zweites Beispiel nenne ich den Einbruch. Man bricht ja grunds&#228;tzlich nicht deswegen nicht ein, weil man den anderen nicht schaden m&#246;chte (sonst w&#228;re der Einbruch in die Villa eines Million&#228;rs fast moralisch; denn 5 000 € sind wohl kaum sein Ruin), sondern weil man Gefahr l&#228;uft, erwischt zu werden, eine Vorstrafe kassiert und bei der Jobsuche rasch abgestempelt ist wegen negativem Leumund. Purer Egoismus also. Man muss eben f&#252;r sich pers&#246;nlich abw&#228;gen, ob man das Risiko bereit ist zu zahlen. Niemand begeht eine Straftat, weil er so rebellisch ist und sich partout nicht an Gesetze halten will. Man verzichtet vielmehr darauf, weil einem selbst durch das Begehen ungeheure Nachteile ins Haus stehen w&#252;rden. So abstrus es klingen mag, aber es ist in gewisser Hinsicht auch egoistisch, eine Straftat nicht zu begehen.<br />
@leonope, tut mir leid wegen der Schreibarbeit, die ich Dir aufhalse. <img src='http://www.leonope.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> Dein Beispiel mit dem armen reichen „Onkel Dagobert“ hat mich aber zum Nachdenken angeregt. Er ist tats&#228;chlich unabh&#228;ngig, aber eben nicht frei. Und wenn man keine Freunde hat, mit denen man den schn&#246;den Mammon verprassen kann, dann n&#252;tzt der dickste Geldbeutel nat&#252;rlich nichts. Je nachdem wie man die „Freiheit“ eben f&#252;r sich definiert, k&#246;nnen Reisen und Abenteuer darunter verstanden werden, oder aber auch schon das simple Fehlen irgendwelcher Verpflichtungen, die das Leben so mit sich bringt. Im Idealfall ist man eben frei und unabh&#228;ngig, d. h. man hat Geld zur Finanzierung seiner Freiheit, braucht sich aber nicht darum zu k&#252;mmern, dass es flie&#223;t.<br />
Dir ein sch&#246;nes Pfingstwochenende <img src='http://www.leonope.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: leonope</title>
		<link>http://www.leonope.com/2008/05/10/was-waere/leben-oder-existieren/#comment-33198</link>
		<dc:creator>leonope</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 May 2008 14:00:49 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.leonope.com/2008/05/10/was-waere/leben-oder-existieren/#comment-33198</guid>
		<description>@Michael...puhh, also das alles in 2 S&#228;tzen zu beantworten ist so gut wie unm&#246;glich :) Nun, erstens muss es ja nicht gleich Kuba sein wenn ich blank bin und zweitens bist Du mit einem abgeschlossenem Studium heute sowieso mal arbeitslos LOL Nat&#252;rlich geht mit Geld alles leichter und mit einer guten Ausbildung. Beides ist aber keine Garantie daf&#252;r, dass Du Freiheit auch erlangst.

Es geht auch nicht darum, jeden Euro zweimal umdrehen zu m&#252;ssen. Das ist nicht das was ich unter Freiheit verstehe. Wenn ich nicht aufs Geld schauen muss, dann bin ich unabh&#228;ngig, aber noch lange nicht frei. Im Gegenteil. Je mehr Du hast umso mehr wirst Du daran setzen den Standard zu halten und es abzusichern. Was aber keine Freiheit ist. Es ist genau das Gegenteil. Auch wenn es eine Form von "Stress" ist die sich jeder sofort w&#252;nschen w&#252;rde:) Er w&#252;rde aber sehr rasch draufkommen, dass er Knecht seiner Kohle ist und nicht umgekehrt.

Was ich damit sagen will ist, dass Du dir deine Freiheit selbst nehmen und alles machen kannst was Du willst wenn Du a) wirklich an dich selbst glaubst und b) an die "Sache" glaubst und c) bereit bist, daf&#252;r zur Not durch die H&#246;lle zu gehen. 

Wenn Du allerdings beim ersten Gegenwind &#252;ber Luftprobleme klagst und bei Sturm Angst hast, dann ist es besser Du beginnst das Abenteuer erst gar nicht. Du wirst darin umkommen.

Um den Begriff Freiheit und das was ich drunter verstehe aber richtig r&#252;berzubringen, eine kleine, wahre Geschichte: 

Einer meiner besten Freunde verdiente in seinen "goldenen Jahren" zwischen 250 und 300.000 Schillinge (ca. 18 - 22.000 Euro) im Monat! Ohne sich daf&#252;r gross anzustrengen. Dann kam der Euro und er verdiente in Spitzenzeiten durchschnittlich 25.000 Euro im Monat. Nach zwei Jahren, als die Leute pl&#246;tzlich realisiert haben, dass der Euro kein Schilling ist und sie weit &#252;ber Ihre Verh&#228;ltnisse gelebt hatten, h&#246;rten diese auf ihn weiter mit ihrer Kohle zu "versorgen". Dadurch sank sein Einkommen auf ca. 10 - 12.000 Euro. Welch Absturz.

Jetzt wirst Du sagen "dieses arme Schwein, wenn ich Zeit habe werde ich ihn bedauern" und ich werde dir recht geben. Denn er begann zu jammern, dass es nicht mehr auszuhalten war und schlitterte in die &#228;rgsten Existenz&#228;ngste. Obwohl er absolut keine Verpflichtungen hat! Er wurde unleidlich und unausstehlich, er war nur mehr unzufrieden und wurde etwas paranoid :) Jetzt, nach einer Zeit der "mageren und schweren Jahre" liegt er wieder bei ca. 15.000 und weisst Du was er davon hat? Nichts! 

Das einzige was ich von ihm h&#246;re ist, dass er den goldenen Jahren nachtrauert, in permanenter Angst lebt, dass es wieder mal nur 10 - 12.000 werden k&#246;nnten und was er dann machen soll. Er hat jedes "Spielzeug" das "Mann" haben muss, k&#246;nnte alles machen weil er wirklich "unabh&#228;ngig" ist, hat aber nichts, weil er nicht frei ist. Im Gegenteil. Er ist einsam, hat keine Freunde (weil er keinem traut) und tr&#228;umt von einer "Freiheit", die er sich nur nehmen br&#228;uchte weil sie ja eh schon vor ihm liegt. Dazu m&#252;sste er allerdings an sich selbst glauben und einfach mal loslassen bzw. seine Augen &#246;ffnen und das Gl&#252;ck das er hat auch gewillt sein zu erkennen. 

Genau das kann er aber nicht, weil es k&#246;nnte ja mit dem "Gesch&#228;ft" was passieren und dann w&#252;rde er in Probleme schlittern. Mehr brauche ich dazu wohl nicht sagen...

Was heisst das? Geld kannst Du haben soviel Du willst und es ist wundersch&#246;n wenn Du unabh&#228;ngig bist. Nur eines kannst Du damit nicht bezahlen. N&#228;mlich die Freiheit. Und wenn es nur die Freiheit ist eine Entscheidung zu treffen OHNE zu wissen ob sie richtig oder falsch ist. Einfach das zu tun was man tun WILL. Ohne R&#252;cksicht darauf wie die Geschichte ausgeht. Die Rechnung kriegst Du so und so irgendwann pr&#228;sentiert. Bleibt nur die Frage "womit" Du sie dann bezahlst.

Fin.


@Gucky...Geld brauchst Du immer, das ist klar. Die Frage ist nur f&#252;r welchen Weg der "Beschaffung" ich mich entscheide. Und da liegt es wieder nur an mir und welchen "Preis" ich zu zahlen bereit bin um gewisse Anspr&#252;che zu befriedigen. 

Dir auch ein sch&#246;nes Pfingstweekend :)

@tom...wenn es aussichtslos w&#228;re, w&#252;rde ich f&#252;r mich drei Optionen in Betracht ziehen: 

Die erste w&#228;re "warten". Weil ich warten kann, wenn etwas wichtig ist und die Hoffnung stirbt ja bekanntermassen zuletzt.

Die zweite w&#228;re, dass ich mir eine eigene Welt zurechtzimmere und in einer parallelen Realit&#228;t leben w&#252;rde.

Und die dritte w&#228;re - abh&#228;ngig davon ob ich an eine Knarre komme - mir den goldenen Schuss zu setzen.

Ist deine Frage damit beantwortet? :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michael&#8230;puhh, also das alles in 2 S&#228;tzen zu beantworten ist so gut wie unm&#246;glich <img src='http://www.leonope.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> Nun, erstens muss es ja nicht gleich Kuba sein wenn ich blank bin und zweitens bist Du mit einem abgeschlossenem Studium heute sowieso mal arbeitslos LOL Nat&#252;rlich geht mit Geld alles leichter und mit einer guten Ausbildung. Beides ist aber keine Garantie daf&#252;r, dass Du Freiheit auch erlangst.</p>
<p>Es geht auch nicht darum, jeden Euro zweimal umdrehen zu m&#252;ssen. Das ist nicht das was ich unter Freiheit verstehe. Wenn ich nicht aufs Geld schauen muss, dann bin ich unabh&#228;ngig, aber noch lange nicht frei. Im Gegenteil. Je mehr Du hast umso mehr wirst Du daran setzen den Standard zu halten und es abzusichern. Was aber keine Freiheit ist. Es ist genau das Gegenteil. Auch wenn es eine Form von &#8220;Stress&#8221; ist die sich jeder sofort w&#252;nschen w&#252;rde:) Er w&#252;rde aber sehr rasch draufkommen, dass er Knecht seiner Kohle ist und nicht umgekehrt.</p>
<p>Was ich damit sagen will ist, dass Du dir deine Freiheit selbst nehmen und alles machen kannst was Du willst wenn Du a) wirklich an dich selbst glaubst und b) an die &#8220;Sache&#8221; glaubst und c) bereit bist, daf&#252;r zur Not durch die H&#246;lle zu gehen. </p>
<p>Wenn Du allerdings beim ersten Gegenwind &#252;ber Luftprobleme klagst und bei Sturm Angst hast, dann ist es besser Du beginnst das Abenteuer erst gar nicht. Du wirst darin umkommen.</p>
<p>Um den Begriff Freiheit und das was ich drunter verstehe aber richtig r&#252;berzubringen, eine kleine, wahre Geschichte: </p>
<p>Einer meiner besten Freunde verdiente in seinen &#8220;goldenen Jahren&#8221; zwischen 250 und 300.000 Schillinge (ca. 18 - 22.000 Euro) im Monat! Ohne sich daf&#252;r gross anzustrengen. Dann kam der Euro und er verdiente in Spitzenzeiten durchschnittlich 25.000 Euro im Monat. Nach zwei Jahren, als die Leute pl&#246;tzlich realisiert haben, dass der Euro kein Schilling ist und sie weit &#252;ber Ihre Verh&#228;ltnisse gelebt hatten, h&#246;rten diese auf ihn weiter mit ihrer Kohle zu &#8220;versorgen&#8221;. Dadurch sank sein Einkommen auf ca. 10 - 12.000 Euro. Welch Absturz.</p>
<p>Jetzt wirst Du sagen &#8220;dieses arme Schwein, wenn ich Zeit habe werde ich ihn bedauern&#8221; und ich werde dir recht geben. Denn er begann zu jammern, dass es nicht mehr auszuhalten war und schlitterte in die &#228;rgsten Existenz&#228;ngste. Obwohl er absolut keine Verpflichtungen hat! Er wurde unleidlich und unausstehlich, er war nur mehr unzufrieden und wurde etwas paranoid <img src='http://www.leonope.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> Jetzt, nach einer Zeit der &#8220;mageren und schweren Jahre&#8221; liegt er wieder bei ca. 15.000 und weisst Du was er davon hat? Nichts! </p>
<p>Das einzige was ich von ihm h&#246;re ist, dass er den goldenen Jahren nachtrauert, in permanenter Angst lebt, dass es wieder mal nur 10 - 12.000 werden k&#246;nnten und was er dann machen soll. Er hat jedes &#8220;Spielzeug&#8221; das &#8220;Mann&#8221; haben muss, k&#246;nnte alles machen weil er wirklich &#8220;unabh&#228;ngig&#8221; ist, hat aber nichts, weil er nicht frei ist. Im Gegenteil. Er ist einsam, hat keine Freunde (weil er keinem traut) und tr&#228;umt von einer &#8220;Freiheit&#8221;, die er sich nur nehmen br&#228;uchte weil sie ja eh schon vor ihm liegt. Dazu m&#252;sste er allerdings an sich selbst glauben und einfach mal loslassen bzw. seine Augen &#246;ffnen und das Gl&#252;ck das er hat auch gewillt sein zu erkennen. </p>
<p>Genau das kann er aber nicht, weil es k&#246;nnte ja mit dem &#8220;Gesch&#228;ft&#8221; was passieren und dann w&#252;rde er in Probleme schlittern. Mehr brauche ich dazu wohl nicht sagen&#8230;</p>
<p>Was heisst das? Geld kannst Du haben soviel Du willst und es ist wundersch&#246;n wenn Du unabh&#228;ngig bist. Nur eines kannst Du damit nicht bezahlen. N&#228;mlich die Freiheit. Und wenn es nur die Freiheit ist eine Entscheidung zu treffen OHNE zu wissen ob sie richtig oder falsch ist. Einfach das zu tun was man tun WILL. Ohne R&#252;cksicht darauf wie die Geschichte ausgeht. Die Rechnung kriegst Du so und so irgendwann pr&#228;sentiert. Bleibt nur die Frage &#8220;womit&#8221; Du sie dann bezahlst.</p>
<p>Fin.</p>
<p>@Gucky&#8230;Geld brauchst Du immer, das ist klar. Die Frage ist nur f&#252;r welchen Weg der &#8220;Beschaffung&#8221; ich mich entscheide. Und da liegt es wieder nur an mir und welchen &#8220;Preis&#8221; ich zu zahlen bereit bin um gewisse Anspr&#252;che zu befriedigen. </p>
<p>Dir auch ein sch&#246;nes Pfingstweekend <img src='http://www.leonope.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>@tom&#8230;wenn es aussichtslos w&#228;re, w&#252;rde ich f&#252;r mich drei Optionen in Betracht ziehen: </p>
<p>Die erste w&#228;re &#8220;warten&#8221;. Weil ich warten kann, wenn etwas wichtig ist und die Hoffnung stirbt ja bekanntermassen zuletzt.</p>
<p>Die zweite w&#228;re, dass ich mir eine eigene Welt zurechtzimmere und in einer parallelen Realit&#228;t leben w&#252;rde.</p>
<p>Und die dritte w&#228;re - abh&#228;ngig davon ob ich an eine Knarre komme - mir den goldenen Schuss zu setzen.</p>
<p>Ist deine Frage damit beantwortet? <img src='http://www.leonope.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: tom</title>
		<link>http://www.leonope.com/2008/05/10/was-waere/leben-oder-existieren/#comment-33197</link>
		<dc:creator>tom</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 May 2008 13:29:18 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.leonope.com/2008/05/10/was-waere/leben-oder-existieren/#comment-33197</guid>
		<description>@Michael:
Philosophie ist gut, nur durch sie dreht sich die Welt um uns :)
Ad Freiheit. Wie schon postuliert, sind wir alle Egoisten. Deine Meinung sagt in meinen Augen quasi eine Balance voraus: gerade soviel Selbstlosigkeit, wie notwendig, damit mein geordnetes Leben nicht in Chaos und Anarchie versinkt - schlie&#223;lich will ich nicht an der n&#228;chsten Ecke von einem anderen Egoisten um ebendiese gebracht werden, nur weil er sich meiner 5 Euro im Wallet bem&#228;chtigen will. Solange aber mein eigenes Leben nicht negativ beeintr&#228;chtigt wird, m&#246;chte ich das Maximum an Egoismus herausholen (wobei der Wunsch nach oben erw&#228;hnter Geborgenheit ja selbst wieder im Bereich des Egoismus liegt).
Was ich mit meiner Darstellung nun sagen wollte: wenn du es schaffst, mehr Egoismus aus deinem Leben zu holen, als dir geb&#252;hrt, dann hast du einen Gewinn. Wenn du also mit Bankraub davonkommst, ohne die Rache Anderer f&#252;rchten zu m&#252;ssen, dann hast du das System gekonnt ausgetrickst. Dies funktioniert freilich nur solange, solange sich ein Gro&#223;teil der restlichen Bev&#246;lkerung an das moralische Mittel h&#228;lt. Um zu verhindern, dass auch diese restliche Bev&#246;lkerung genauso denkt wie du, musst du nat&#252;rlich Stillschweigen bewahren, um deine Idee nicht zuverbreiten - du kannst nur solange Gewinn aus dem System ziehen, wenn du anders bist als die Anderen, es d&#252;rfen dir also m&#246;glichst wenige Menschen gleichtun.

Nicht, dass ich mir eine egoismusgetriebene Welt w&#252;nsche. Aber wir sind hier in "was w&#228;re..."

Wer mir jedoch weismachen will, dass er sich selbst v&#246;llig freiwillig und zwanglos an Gesetze h&#228;lt, dem nehme ich das nicht ungepr&#252;ft ab. In dem Fall: sehr gerne eine Diskussion dar&#252;ber.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michael:<br />
Philosophie ist gut, nur durch sie dreht sich die Welt um uns <img src='http://www.leonope.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Ad Freiheit. Wie schon postuliert, sind wir alle Egoisten. Deine Meinung sagt in meinen Augen quasi eine Balance voraus: gerade soviel Selbstlosigkeit, wie notwendig, damit mein geordnetes Leben nicht in Chaos und Anarchie versinkt - schlie&#223;lich will ich nicht an der n&#228;chsten Ecke von einem anderen Egoisten um ebendiese gebracht werden, nur weil er sich meiner 5 Euro im Wallet bem&#228;chtigen will. Solange aber mein eigenes Leben nicht negativ beeintr&#228;chtigt wird, m&#246;chte ich das Maximum an Egoismus herausholen (wobei der Wunsch nach oben erw&#228;hnter Geborgenheit ja selbst wieder im Bereich des Egoismus liegt).<br />
Was ich mit meiner Darstellung nun sagen wollte: wenn du es schaffst, mehr Egoismus aus deinem Leben zu holen, als dir geb&#252;hrt, dann hast du einen Gewinn. Wenn du also mit Bankraub davonkommst, ohne die Rache Anderer f&#252;rchten zu m&#252;ssen, dann hast du das System gekonnt ausgetrickst. Dies funktioniert freilich nur solange, solange sich ein Gro&#223;teil der restlichen Bev&#246;lkerung an das moralische Mittel h&#228;lt. Um zu verhindern, dass auch diese restliche Bev&#246;lkerung genauso denkt wie du, musst du nat&#252;rlich Stillschweigen bewahren, um deine Idee nicht zuverbreiten - du kannst nur solange Gewinn aus dem System ziehen, wenn du anders bist als die Anderen, es d&#252;rfen dir also m&#246;glichst wenige Menschen gleichtun.</p>
<p>Nicht, dass ich mir eine egoismusgetriebene Welt w&#252;nsche. Aber wir sind hier in &#8220;was w&#228;re&#8230;&#8221;</p>
<p>Wer mir jedoch weismachen will, dass er sich selbst v&#246;llig freiwillig und zwanglos an Gesetze h&#228;lt, dem nehme ich das nicht ungepr&#252;ft ab. In dem Fall: sehr gerne eine Diskussion dar&#252;ber.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://www.leonope.com/2008/05/10/was-waere/leben-oder-existieren/#comment-33196</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 May 2008 12:28:35 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.leonope.com/2008/05/10/was-waere/leben-oder-existieren/#comment-33196</guid>
		<description>@tom, Ich m&#246;chte an dieser Stelle mit Kant antworten, der die Ansicht vertrat, dass die Freiheit, Gesetzen zu folgen, die sich die Vernunft selbst gegeben hat, tats&#228;chliche Freiheit und keine Willk&#252;r darstellt. Der autonome Wille der Vernunft gebietet also die sittlich gute Handlung, wodurch f&#252;r mich ein Bankraub nicht unter die Kategorie "Freiheit" f&#228;llt. Im konkreten Fall bedeutet f&#252;r mich Freiheit, mir jene Tr&#228;ume zu erf&#252;llen, die schon lange in mir schlummern. Ein Tauchgang am Blue Hole oder eine W&#252;stensafari, die ich mir durch selbst erarbeitetes Geld "verdient" habe, sind grunds&#228;tzlich moralisch ja nicht zu beanstanden. Sie liegen im Rahmen der Freiheiten, die ich mir g&#246;nnen w&#252;rde. 

Wird ja richtig philosophisch hier ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@tom, Ich m&#246;chte an dieser Stelle mit Kant antworten, der die Ansicht vertrat, dass die Freiheit, Gesetzen zu folgen, die sich die Vernunft selbst gegeben hat, tats&#228;chliche Freiheit und keine Willk&#252;r darstellt. Der autonome Wille der Vernunft gebietet also die sittlich gute Handlung, wodurch f&#252;r mich ein Bankraub nicht unter die Kategorie &#8220;Freiheit&#8221; f&#228;llt. Im konkreten Fall bedeutet f&#252;r mich Freiheit, mir jene Tr&#228;ume zu erf&#252;llen, die schon lange in mir schlummern. Ein Tauchgang am Blue Hole oder eine W&#252;stensafari, die ich mir durch selbst erarbeitetes Geld &#8220;verdient&#8221; habe, sind grunds&#228;tzlich moralisch ja nicht zu beanstanden. Sie liegen im Rahmen der Freiheiten, die ich mir g&#246;nnen w&#252;rde. </p>
<p>Wird ja richtig philosophisch hier <img src='http://www.leonope.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /></p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
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