Leonope - was wäre...

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Salsa war gestern

leonope am 27. März 2007 · 40 Kommentare

Was wäre, wenn Du nach einer an sich harmlosen Operation aufwachen und feststellen würdest, dass man Dir statt des Nierensteines, ein Bein „entfernt“ hätte?

Würdest Du überhaupt in der Lage sein das zu realisieren und wenn ja, wen würdest Du als erstes töten? Würdest Du einen hysterischen Weinkrampf bekommen oder wärst Du so schockiert, dass Du überhaupt nicht in der Verfassung wärst, „irgendwas“ raus zu bringen? Würdest Du versuchen das ganze Krankenhaus zu verklagen oder würdest Du dem Chirurgen seinen „Fehler“ verzeihen können? Was, wenn Du im Schuhgeschäft weiter für das „ganze“ Paar bezahlen müsstest und Deine neuen Hosen nicht kostenlos „geändert“ würden? Und was, wenn Salsa Dein Leben, aber Ahab nun Dein „nickname“ wäre?

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bis jetzt 40 Antworten ↓

  • 1 konna am 27. März 2007 um 00:03

    Auf jeden Fall würde ich mich erstmal durchklagen, sowas darf nicht passieren. Dann würd ich wohl ne Bein-Prothese bekommen, aber wirklich glücklich wäre ich damit nicht. Ich glaube nicht, dass das auf Frauen sehr erotisch wirkt… vielleicht verkaufe ichs als Kriegswunde 😉
    Immerhin haben sie mir nicht mein „drittes Bein“ genommen. Wäre auf jeden Fall ne ziemliche Sch****, wenn das passiert :)

  • 2 leonope am 27. März 2007 um 00:05

    @konna…das kannste laut sagen, wär echt sch…Vor allem als Salsa-Tänzer 😉

  • 3 konna am 27. März 2007 um 00:11

    Oh ja, tanzen geht dann natürlich nicht mehr … traurig wär das, ich tanz doch so gerne, zwar nicht gut, aber gerne :(

    Und Fußball spielen ginge auch nicht mehr, aber vielleicht schaff ichs irgendwann zu den Paralympics.

    Wäre echt übel, was man alles nicht mehr könnte, wenn einem ein Bein fehlt, eigentlich mag ich da gar nicht dran denken. Ich würde vermutlich total in Selbstmitleid versinken für 3 Monate, bevor ich mich damit abgefunden hab.

  • 4 leonope am 27. März 2007 um 00:14

    @konna…nun, ich denk mal, dass keiner hier so einfach zur Tagesordnung übergehen könnte…da würden sich sicher Dramen abspielen, in welcher Form auch immer….und ob man sich damit jemals“abfinden“ kann, bezweifele ich ehrlich gesagt…weiss ich nicht, ist schwierig.

  • 5 konna am 27. März 2007 um 00:19

    Akira fällt bestimmt wieder als erstes Selbstmord ein 😉

    Ich weiß nicht, bei vielen Dingen denkt man, dass man sich nie damit abfinden kann, aber meist ist es doch so, dass die Zeit alle Wunden heilt und das Leben muss ja auch irgendwann weiter gehen, vielleicht hat es ja auch noch ne nette Überraschung parat. :)

  • 6 leonope am 27. März 2007 um 00:26

    @konna..verschrei es nicht :) Tja, Du magst ja recht haben mit der Zeit…aber ob sie solche Wunden heilt? Klar geht das Leben weiter…die Frage ist nur, wie „stark“ der Mensch dem das passiert ist, vorher war und wieviel Kraft er danach wirklich noch hat, um sich auf so etwas einzustellen….

  • 7 konna am 27. März 2007 um 00:35

    Ist natürlich von Fall zu Fall unterschiedlich. Aber es könnte ja durchaus schlimmer kommen. Ich würde da zum Beispiel an Blindheit denken. Oder vielleicht unheilbaren Krebs.

    Und es kommt darauf an, wie die allgemeine Situation ist, ob man Leute hat, die einem wieder „aufhelfen“ (ist jetzt in Sachen Bein verlieren irgendwie ein gutes Wortspiel find ich ^^) und unterstützen.

    Darum denk ich mal, dass ein Bein wohl noch etwas ist, über das man irgendwann hinwegkommen kann. Manche Leute aber bestimmt auch nicht, wie gesagt, ist sicher von Fall zu Fall anders.

  • 8 leonope am 27. März 2007 um 00:41

    @konna..da hast Du sicher recht damit…ist sicher von Fall zu Fall verschieden und hängt von der jeweiligen Situation ab…und natürlich auch damit, dass es schlimmer kommen könnte…vor allem wenn man vorher schon nur ein Bein hatte…Mann, das ist böse :)

  • 9 konna am 27. März 2007 um 00:52

    Irgendwie wird das hier heute ein Dialog zwischen uns beiden, alle anderen scheinen weg zu sein 😉

    Ich denk mal, dass es weitaus weniger schwierig ist, von 1 Bein auf keins umzustellen als von 2 auf 1, immerhin hat man schonmal Erfahrung gesammelt.

    Ich weiß gar nicht, wie weit die Medizin schon ist, was Beinprothesen angeht. Vielleicht kann man ja auch das amputierte Bein wieder annähen? 😀

    Aber im Gegensatz zu früher sind die meisten Orte ja schon so behindertenfreundlich, dass es nicht ganz so schwer wäre. Und Auto fahren ginge auch noch, ein hoch auf Automatik-Getriebe. Vorteil: Man würde immer ganz leicht einen Parkplatz finden.

    Jaja, think positive :)

  • 10 leonope am 27. März 2007 um 00:57

    @konna..sieht so aus, aber wordpress macht generell noch Riesen Probleme heute..nich nur hier….so what….
    Naja, das mit dem „Umsteigen“ ist natürlich so ´ne Sache…..da hab ich lieber nur 1 statt gar keines mehr :) Klar geht das mit Prothesen..so Du die nötige Kohle dafür aufbringen kannst geht alles….ansonsten ist nix mehr mit ´ner heissen Sohle….aber warum find ich leichter einen Parkplatz mit ´ner Automatik? :)

  • 11 konna am 27. März 2007 um 01:02

    Also heute hab ich bei WordPress noch keine Zicken gemerkt, die Zeiten und die Reihenfolge der Kommentare stimmen ja auch wieder. Naja, die werden sicher daran arbeiten.

    Und lieber eins statt keins ist klar, aber müsste von 2 auf 1 nicht leichter sein als von 1 auf keins? Ok, genau kann ich das nich sagen, habs noch nich erlebt *lol*

    Die Prothesen wird mir der Pfuscher, der mir das Bein genommen hat, bezahlen müssen, das dürfte wohl kein Problem sein, zusätzlich natürlich noch Schmerzensgeld und was weiß ich alles.

    Ok, mit den Parkplätzen hab ich mich etwas ungeschickt ausgedrückt. Was ich damit meinte war, dass man ja mit nur einem Bein sicher auf nem Behindertenparkplatz parken darf und von denen sind ja meistens genug frei. :)

  • 12 leonope am 27. März 2007 um 01:05

    @konna…also wenn mir das passieren würde, dann würde ich mir schon „wünschen“, dass mir das in Amerika passiert…dann hätt ich wenigstens ausgesorgt für die nächsten 10 Leben :) Und Behindertenparkplatz würd ich auch keinen brauchen, denn der Supermarkt würde dann mir gehören :) Und meine Prothesen hätten den geilsten mp3-Player eingebaut…von Apple natürlich 😉

  • 13 konna am 27. März 2007 um 01:11

    Stimmt, in den USA wäre das extrem günstig in finanzieller Hinsicht 😀

    Ich würd mir aber nicht den Supermarkt kaufen, lieber irgendwelche Angestellten (oder heiße Pflegerinnen 😉 ) haben, die die Einkäufe erledigen und für mein leibliches Wohl sorgen.
    Aber vielleicht will man ja auch mal woanders hingehen, ähh… hinfahren, wo man so einen Parkplatz gebrauchen könnte.
    Das erste, was ich mir kaufen würde, wäre ein Treppenlift für mein Haus. 😉

    Und natürlich Apple MP3-Player, was sonst? Hab ja auch einen 😉

  • 14 leonope am 27. März 2007 um 01:14

    @konna…also gegen eine Beteilung bei „Publix“ wäre nix einzuwenden :) Jaaa, einen richtig geilen transparenten Lift in einem Acrylgehäuse mit indirekter Beleuchtung..und ´ner Bar drin, natürlich…ich würd wahrscheinlich den ganzen Tag nur mehr Lift fahren :)…

  • 15 Camou am 27. März 2007 um 01:17

    Also da muß ich doch zweimal widersprechen. So sehr behindertenfreundlich ist hier nicht wirklich viel. Versucht mal in der Stadt in ein Restaurant zu gehen. Wenn ihr Glück habt und es liegt an einer flachen Stelle, gibt es vielleicht keine Stufen am Eingang oder nur eine. Aber wenn das Restaurant an einem Berg liegt? Und im Restaurant dann? Bei wie vielen kommt man ebenerdig ohne Stufen zu steigen auf die Toilette?

    Behindertenparkplätze? Viele frei? Also meistens gibt es zwar irgendwo in der Stadt welche, aber meist nicht dort wo man hinwill oder sie sind eben belegt von irgendwelchen rücksichtslosen „Flachpfeifen“ die „nur mal schnell“ und sowieso „gleich wieder weg“…

    Zum Thema noch kurz. Also man kann sich sicherlich daran gewöhnen doch verliert man mit der Beweglichkeit leidre meist noch mehr: Freunde und Bekannte – soziale Kontakte allgemein vielleicht gesagt. Man kommt, dadurch daß man im Rollstuhl sitzt nicht mehr so unter die Menschen und die vergessen einen leider sehr schnell.

    (Ja, ich weiß mit „nur“ einem verlorenen Bein geht es auch mit einer Prothese eventuell, aber ich habe eben das oben geschriebene „Beispiel“ direkt vor Augen.)

  • 16 konna am 27. März 2007 um 01:19

    Ja gut, Geschäftsführung jemand anderem überlassen, dafür immer frei haus liefern lassen. :)
    So ein Lift wär natürlich was, lässt du mich mal mitfahren? Ich geh auch nicht an die Bar 😉
    Werd mich aber nun doch mal ins Bett begeben, bin gespannt, was die anderen Nasen morgen noch zu dem Thema zu sagen haben, ist ja nun schon ganz viel gesagt worden. Wünsch dir ne gute Nacht und pass auf, dass niemand an dein Bein geht! 😀

  • 17 leonope am 27. März 2007 um 01:25

    @konna…klar kannst Du dann mitfahren :) ich wünsche auch ne gute Nacht, und werde aufpassen, dass ich „vollständig“ wach werde 😉

    @Camou…das tut mir leid zu hören :( Was Du sagst, von wegen Parkplatz in der Stadt und „ich bin ja nur ganz kurz“, etc…das glaube ich Dir gerne…sehe das selbst immer wieder und ärgere mich über diese Ignoranz. Auch das mit den sozialen Kontakten kann ich nachvollziehen….denke mal, dass man unter solchen Umständen auch die „richtigen“ Freunde kennen lernt.

  • 18 Schmetterling am 27. März 2007 um 07:21

    … also da bin ich sicher. Erstmal stände ich unter Schock… einem Superschock!!!
    …Tja, aber dann geht das Leben trozdem weiter. Nachdem ich schon so einiges in dieser Richtung, was Ärzte und Krankenhäuser angeht, erlebt habe, bin ich nicht sicher, ob verklagen was bringt. „Die“ sitzen am „längerem Hebel“. Am Schluss fehlt mir nicht nur ein Bein, sondern auch mein Geld, wegen den Anwaltskosten…

    … ist doch besser ich lass mir so ein super Hightech-Teil bauen, diese gebogenen Teile, mit den man sogar Hochleistungssport machen kann.
    …tja, und dann gehts weiter auf diesem Erdball 😉

  • 19 Caipi am 27. März 2007 um 10:00

    Chirurg verklagen, Krankenhaus verklagen. Eine Zeit lang das heulende Elend sein…

    Und dann irgendwie aufrappeln. Moby Dick fangen und zähmen, damit ich auf ihm reiten kann.

  • 20 leonope am 27. März 2007 um 10:14

    @schmetterling…naja, ich denke mal bei so einem „Kunstfehler“ nützt auch der „längere“ Hebel nix mehr. Da gibt es keine Ausreden mehr, für niemanden. Ausserdem würdest Du für Dein Hightech-Teil auch wieder das nötige Kleingeld brauchen 😉

    @caipi…klarer gehts nicht. Aber wahrscheinlich hast Du recht…EINER muss es ja am Ende büssen :)

  • 21 Caipi am 27. März 2007 um 10:34

    Jopp. Und die im Krankenhaus können froh sein, wenn ich nicht nach dem Auge um Auge, Zahn um Zahn-Prinzip gehe^^

  • 22 leonope am 27. März 2007 um 10:39

    @caipi…ich versteh Dich sehr gut. Ich müsste mich wahrscheinlich auch mehr als nur beherrschen um nicht amok zu laufen. Könnte leicht passieren :)

  • 23 Schmetterling am 27. März 2007 um 13:49

    … schön wärs. Der “ Hebel“ von Denen ist echt lang und ausdauernd! Sitzen auch noch einig mit „anderen“ Hebeln dahinter, … es gibt immer eine Ausrede. Glaube mir, ich spreche aus Erfahrung! Will jetzt aber nicht zu ernst werden.

    … schon klar, das dieses Teil teuer ist. Aber ist doch besser, wie für einen „Kampf“ ausgeben, den man eh nur verlieren kann.

    … oder ich tue mich mit Caipi zusammen und geh reiten. Geht aber auch nicht mehr lange, weil bald alles leergefischt ist.

    … oder, hacke dem Verantwortlichen sein Bein ab und frage wie er jetzt so weiter macht.

  • 24 pipollina am 27. März 2007 um 14:07

    life goes on…
    aaargh das ist ein wirklich unfairer Spruch zu diesem Thema!
    Und doch stimmt er: das Leben geht einfach weiter und man muss lernen, ohne Bein auszukommen. Geld wird da niemanden je wieder ganz machen, vermute ich mal. Aber es „lindert vielleicht den Schmerz“.
    Grüsse aus Down Under

  • 25 leonope am 27. März 2007 um 14:14

    @schmetterling…ich glaube Dir das schon alles, nur: Wenn DAS passiert, dann gibts für keinen eine Ausrede. Gott sei Dank gibt es immer noch gewisse „Verantwortlichkeiten“ aus denen sich jemand nicht rausschummeln kann, egal mit welchen Ausreden. Und wenn ein Anwalt diesen Prozess nicht gewinnen kann, dann soll es besser zur Müllabfuhr gehen (ohne die Herren vom Saubermachdienst jetzt zu diskriminieren)!

    @pipollina…hope you´re enjoying your time as much as possible and havin´ loads of fun 😉 Und natürlich hast Du recht…ab einem gewissen Zeitpunkt wird Geld völlig zur Nebensache.

  • 26 Lucky#Slevin am 27. März 2007 um 17:48

    Ich wäre zutiefst bedrückt, weil ich nicht auf den Arzt sauer sein könnte, aber gleichzeitig mein Bein vermissen würde. Ich glaube, ich wäre so zerfressen von dieser Plage, dass ich mir selbst das Licht ausknipsen würde- denn die Schuld will ich nicht suchen.

  • 27 leonope am 27. März 2007 um 17:55

    @Lucky#…irgendwann wirst Du noch heilig gesprochen…posthum natürlich 😉

  • 28 Schmetterling am 27. März 2007 um 20:02

    … klar, kann schon sein, dass man eventuell vor Gericht gewinnt. Und was bekommt man? Ein bißchen Befriedigung und ein bißchen Geld… aber das Bein wächst trozdem nicht mehr nach. Also nur ein Haufen Ärger und am Ende einbißchen Geld. In Amerika würde das schon mehr Sinn machen, aber hier?! Was meinst Du, bekommt man hier für einen „Kunstfehler“?!… was wiegt ein Bein auf?

  • 29 leonope am 27. März 2007 um 20:18

    @schmetterling…gute Frage…kenne aber die „Preisliste“ leider nicht :) Auf jeden Fall aber nur einen Bruchteil dessen, was Du in den Staaten bekommen würdest.

  • 30 Schmetterling am 27. März 2007 um 20:56

    … ja, wie man es dreh und wendet, es bleibt Sch…
    trozdem bin ich dankbar, dass man hier noch relativ gut versorgt wird. Ich meine jetzt nicht den „Beinabnehmfehler“. Wenn mir medizinisch geholfen wird,… :) bin so ein Lebemensch und verletzte mich öfters 😉 bin ich dankbar, dass sie mich wieder zusammenbasteln. Wenn man da an andere Länder denkt, die sogar ohne Narkose operieren, weil`s keine gibt, oder abgetrennte Finger nicht mehr annähen, weil Du nicht versichert bist und da spreche ich auch die Staaten an… da bin ich schon dankbar hier zu sein.

  • 31 leonope am 27. März 2007 um 21:10

    @schmetterling…da ist natürlich auch was Wahres dran….´ne gute Grundversorgung ist auf jeden Fall was wert, so oder so. Da haben wir sicher eine Menge Vorteile gegenüber anderen Ländern…aber passieren kann es einem trotzdem überall, leider.

  • 32 Schmetterling am 27. März 2007 um 21:19

    Dir kann hier und überall ALLES passieren, das ist super klar! Endet schon wieder in der Esoterik (Bitte das Wort richtig verstehen, wird oft missbraucht! ) Aber ich denke immer, tue ich niemandem weh, wird mir auch nicht weh getan! Geistliches Gesetz.
    Zum Thema und Erklärung: Klingt vielleicht etwas hart, … aber kann sein, das jemand es sogar braucht, ein Bein zu verlieren um seinen Weg zu finden.

  • 33 leonope am 27. März 2007 um 21:29

    @schmetterling…keine Sorge, ich verstehe das Wort schon richtig….mal schauen, vielleicht mach ich ja mal eine eigene Frage daraus 😉 Ich verschliess mich jedenfalls vor nichts. Aber meinen Weg find ich schon lieber mit 2 Beinen, auch wenn ich mich nach wie vor ab und zu verlaufe 😉

  • 34 Schmetterling am 27. März 2007 um 21:37

    … immer wieder schön, wenn`s jemand versteht :)

  • 35 leonope am 27. März 2007 um 21:56

    Tja, das Leben ist ´ne Achterbahn…und manchmal trifft man Alle Neune 😉

  • 36 Schmetterling am 27. März 2007 um 22:02

    … gut, ich dachte schon das Leben ist ne Geisterbahn 😉

  • 37 leonope am 27. März 2007 um 22:26

    @schmetterling…na DAS ist es auf jeden Fall auch :) Mit einem Freifahrtschein auf Lebenszeit LOL

  • 38 Muschi Gonzalez am 28. März 2007 um 00:10

    Männekicken! Da will ich „zeitnah“ einen Artikel über den Teufelskreis von Kunstfehler/Klage schreiben und dann diskutiert ihr hier die Kunstfehler aus. Naja, bringt vielleicht mehr Traffic für mich…

    Sodala, ja wie wär das mit dem Bein? Hmm, scheiße! Aber Lebbe geht weiter. Im Endeffekt muss ich mich damit abfinden oder – Selbstmord. Da Letzteres nicht in Frage kommt, höflich die Klinik drum beten, dass es als Kunstfehler anerkannt wird und mich auf meine tolle Titanprothese freuen (maßgeschneidert gibt es bei der AOK bestimmt nicht…).

    Ob ich den Arzt verklagen würde? Weiß ich nicht. Mir würde glaube ich eine Entschuldigung, die von Herzen kommt, wichtiger sein als Geld – egal wie viel. Denn etwas, was bei den Millionenklagen in den USA häufig übersehen wird (neben der Tatsache, dass sich Menschen an ihrer eigenen Blödheit bereichern), ist die Tatsache, dass man danach ja viel Gled hat und somit der Schaden irgendwie aus der Welt geschafft hat. Natürlich nicht bewusst, aber unbewusst. Oder um es anders zu sagen: Was würdet ihr denken, wenn ein frisch gebackener Multimillionär euch vorheulen würde, dass die Prothese zwickt? Eben! Und wenn er kein Geld hätte? Genau. Entsprechend: Wer sich mit Geld hat kaufen lassen, darf danach auch nicht mehr den Mund aufmachen. Da bleib ich doch lieber unabhängig…

  • 39 leonope am 28. März 2007 um 00:15

    @MuschiGonzalez…hmm…das ist auf jeden Fall eine interessante Ansicht, was die Klagerei betrifft. Auf jeden Fall gebe ich Dir in bezug auf amerikanische Verhältnisse recht. Und das mit der Entschuldigung ist ebenso eine interessante Sichtweise…anyway

  • 40 Christian in Wien am 22. März 2008 um 19:31

    ich würde aus der versicherung rausklagen was möglich ist, und dann mit ner protese weiterarbeiten. wenn die mit protesen sport betreiben können dann kann man damit auch arbeiten.

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